Zu jedem Wettkampf, an dem wir als Verein teilnehmen, müssen wir mehrere Wettkampfrichter („Karis“) stellen. Diese Aufgabe kann wunderbar von Eltern übernommen werden. Im Folgenden möchten wir euch ein paar Infos zum Ablauf der Ausbildung und zum Einsatz als Kari geben.
Ausbildung zum Kampfrichter
Die theoretische Ausbildung dauert einen Tag und ist darauf ausgelegt, dass Eltern teilnehmen die „keine Ahnung vom Schwimmen“ haben. Dort lernt ihr die Wettkampfbestimmungen kennen und bekommt eure Aufgaben vorgestellt. Die Ausbildung endet mit einem kleinen Test, der bei aufmerksamem Zuhören während des Lehrgangs einfach zu bewältigen ist. Die Kosten der Ausbildung werden selbstverständlich vom Verein übernommen.
Die praktische Ausbildung besteht aus vier Wettkampfabschnitten als Azubi. Ihr seid dabei in der Regel an der Seite eines erfahrenen Kampfrichters unterwegs, bekommt eure Aufgaben nochmal erklärt und könnt sie praktisch üben. Danach seid ihr fertig ausgebildeter Kari.
Einsatz als Kampfrichter
Pro Wettkampf müssen wir zwischen zwei und vier Kampfrichtern stellen. Je mehr Karis wir haben, desto weniger Einsätze hat jeder einzelne. Wenn ein Wettkampf aus zwei Abschnitten besteht, ist es häufig auch so, dass ihr nur einen der beiden Wettkampfabschnitte als Kari eingesetzt werdet. Grundsätzlich werdet ihr nur auf den Wettkämpfen eingesetzt, auf denen eure Kinder auch schwimmen. Ihr verbringt also keinen Tag zusätzlich in der Schwimmhalle, nur weil ihr die Ausbildung macht. Vielmehr ist es so, dass ihr die Zeit, die ihr ohnehin da seid, sinnvoll nutzen könnt.
Die Wettkämpfe beginnen für euch dann mit der Kampfrichtersitzung, wo die Aufgaben verteilt werden. Dabei werden eure Einsatzwünsche so gut es geht berücksichtigt. Ihr könnt als Kari vier verschiedene Positionen besetzen:
- Zeitnehmer: Zeiten und Zwischenzeiten stoppen und aufschreiben
- Zielrichter: Zieleinlauf notieren (in welcher Reihenfolge haben die Schwimmer angeschlagen?)
- Wenderichter: Wenden kontrollieren (z.B. wurde bei Brust mit beiden Händen angeschlagen?)
- Schwimmrichter: Schwimmstrecke kontrollieren (z.B. ist der Sportler beim Rückenschwimmen nur auf dem Rücken geschwommen?)
Als Wenderichter und Schwimmrichter müsst ihr übrigens nicht beurteilen, ob die Technik „gut“ oder „schlecht“ war, sondern nur, ob sie regelkonform war. Dazu sind die Regeln recht einfach.
Vorteile für euch als Kari
- Ihr ermöglicht eurem Kind und dem Team die Teilnahme an Wettkämpfen.
- Ihr versteht den Wettkampfablauf besser (Zitat: „seit ich die Kari-Ausbildung habe, verstehe ich auch endlich, was mein Sohn erzählt, wenn er vom Wettkampf nach Hause kommt.“)
- Ihr nutzt die Zeit auf Wettkämpfen effektiv und werdet dabei vom gastgebenden Verein auch noch sehr gut verpflegt.
- Ihr lernt sehr nette Karis aus anderen Vereinen kennen und lernt immer wieder etwas dazu.
- Ihr erhaltet eine kleine Aufwandsentschädigung für jeden Einsatz als Kampfrichter.
Ansprechpartner zur Kari-Ausbildung
Andrea ist die Kampfrichterwartin im LSV. Sie meldet euch zu allen Aus- und Fortbildungen an und plant die Einsätze unserer Kampfrichter. Ihre Kontaktdaten findet ihr in der Whatsappgruppe der Leistungsgruppen-Eltern. Falls ihr dort noch kein Mitglied seid, bekommt ihr Andreas Kontaktdaten bei euren Trainern.
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Eltern die Kampfrichterausbildung machen!
